Dialog-ABC
Hier finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Fachbegriffen aus Welt der
Dalog-Kommunikation.
Sollte Ihnen darüber hinaus ein Begriff begegnen, den Sie nicht aufgelistet sehen,
schicken Sie uns eine eine E-Mail an info@prodialog.org. Gerne beantworten wir
auch Ihre Fragen rund um das ABC der Dialog-Kommunikation!
E-Commerce
Siehe Online-Business.
E-Mail-Newsletter
Instrument für Dialog-Marketing im Internet. Geht an die Nutzer, die den Newsletter abonniert haben. Wird meist eingesetzt, um Neuerungen auf der Website des Versenders anzukündigen und damit wiederholte Besuche zu generieren.
Early Bird
Anreiz für den Empfänger der Direktwerbesendung (siehe Direktwerbung, Werbesendung), seine Antwort möglichst schnell zurückzuschicken. Early Birds können zum Beispiel Geschenke sein, die nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind und an alle Reagierer in der Reihenfolge der Antworteingänge verteilt werden. Early Birds können auch besondere Angebote sein, die es nur bis zu einem bestimmten Datum gibt. In Frage kommen auch befristete Zusatzverlosungen von Geld- oder Sachpreisen an alle, die bis zu einem festgelegten Termin antworten. Tests belegen, dass der Einsatz eines Early Bird die Reaktionsfristen verkürzt und die Zahl der Reaktionen erhöht.
Editorial
Vorwort, Leitwort, Einführung.
EDS-Nr.
Einlieferungsdatensatz. Die Nummer wird auf der Einlieferungsliste Infopost nur bei Einlieferungen mit Datensatz vermerkt. Der Datensatz ist bei einem Gesamtgewicht von größer/gleich fünf Tonnen Grundlage für eine kostenlose Abholung der Sendungen.
Einhefter
Siehe Beihefter.
Einlieferungsliste
Postalisch vorgeschriebene Aufstellungen über die Stückzahlen. Sie haben vertragsähnlichen Charakter, sind verbindlich und dienen der Abrechnung.
Einlieferungsnummer
Wird durch die zuständige Einlieferungsstelle in die Einlieferungsliste eingetragen.
Einzelblatt-Laserdruck
Herstellung von Direktwerbemitteln (siehe Werbemittel) durch das personalisierte Bedrucken einzelner Bögen. Endlosformulare sind dafür nicht notwendig. Weitere Vorteile: große Auswahl verschiedener Schrifttypen, hervorragende Druckqualität, Wirtschaftlichkeit.
Empfehlungsmarketing
Marketingaktivität, um mit Hilfe von Empfehlungen bestehender Kunden Neukunden zu gewinnen.
Endfolder
Zusatzeinrichtung bei Kuvertierautomaten, die eine maschinelle Kuvertierung von Broschüren und Booklets ermöglicht.
Endlosdruck
Im Endlosdruckverfahren werden Formulare für die Textverarbeitung eingesetzt. Die Rohbogen des Endlosdrucks weisen eine Querperforation für die Auslage im Zickzackfalz und einen Führungslochrand auf.
Endloswerbemittel
Werbemittel, die direkt vom Ketten- oder Laserdrucker beschriftet und personalisiert werden. Das Papier wird nicht in einzelnen Segmenten, sondern als Rolle geliefert. Erst nach Druck werden aus der Papierbahn die einzelnen Mailing-Bestandteile geschnitten. Die Länge der entstehenden Einzelblätter wird in Zoll gemessen. Übliche Abmessungen sind sechs, acht, zwölf, 14 und 16 Zoll. Die Führung der Papierbahn erfolgt durch zusätzliche Lochränder. Beispiele für Endloswerbemittel sind Laserbriefe, Fill-in-Letters oder Endloskarten.
Erfolgskontrolle
Ein entscheidender Vorteil der Direktwerbung. Durch die Codierung der Coupons oder Antwortkarten kann jede Reaktion der entsprechenden Zielgruppe zugeordnet werden. Damit ist am Ende einer Aktion überprüfbar, welche Marktsegmente am besten auf das Angebot reagiert haben.
Erlebnismarketing
Marketing-Aktivität, die den Einkauf für den Konsumenten zu einem persönlichen Erlebnis werden lässt. Beispielsweise eine bewusst erlebnisorientierte Ladengestaltung kann das Kaufverhalten positiv beeinflussen.
Erstansprache
Erste Kontaktaufnahme (Dialog-Beginn) mit potentiellen Interessenten.
Erster Kurz-Dialog
Das erste Überfliegen einer Zeitungs- oder Magazinseite. Es werden nur Bilder, Headlines und besondere Hervorhebungen betrachtet. Pro DIN-A4-Seite dauert dieser Kurz-Dialog etwa zwei Sekunden. Dabei werden etwa zehn Haltepunkte vom Auge wahrgenommen. Die dadurch aufgenommenen Inhalte ergeben eine Informationskette im Gehirn, die den Betrachter glauben lassen, er kenne nun den gesamten Inhalt der Seite. Der Kurz-Dialog entscheidet über Lesen oder Wegwerfen. (Fachbegriff aus der Dialog-Methode des Kommunikationsexperten Prof. Siegfried Vögele.)
Etat
Finanzielle Mittel, die für Werbemaßnahmen in einem bestimmten Zeitraum zur Verfügung stehen.
Etikettenadressierung
Adressierung von Direktwerbesendungen (siehe Werbesendung) mit Selbstklebeetiketten. Eignet sich lediglich für kleinere Auflagen. Alternativ können Einzeletiketten aus Endlosformularen hergestellt werden, die von Klebeautomaten getrennt und aufgeklebt werden.
Europaskala-Farben/Skalafarben
Europaweit genormte Blau-Rot-Gelb-Farbskala für den Vierfarbendruck.
Eventmarketing
Planung und Gestaltung von Veranstaltungen und Ereignissen unter Berücksichtigung von Marketing-Gesichtspunkten. Beispiele: Eröffnung einer neuen Filiale, Tag der offenen Tür, PR-Veranstaltungen. Gestaltungsvarianten: Preisausschreiben oder Sonderangebote anbieten, prominente Gäste einladen.
Extra-Value-Proposition (EVP)
Zusatzdienstleistung, die über das eigentliche Angebot hinausgeht. Beispiel: Autohersteller, der beim Kauf eines Autos den Service bis 100.000 Kilometer übernimmt.
Extrasite
Kundenbegriff für Website, die sich durch herausragende Kommunikationsidee, Funktionalität oder Design deutlich von sonstigen Seiten abhebt.

















