ABC DER DIALOGKOMMUNIKATION
Hier finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten
Fachbegriffen aus der Welt der Dialogkommunikation. Sollte Ihnen
darüber hinaus ein Begriff begegnen, den Sie hier nicht
aufgelistet sehen, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an
info@prodialog.org. Gerne beantworten wir Ihre Fragen!
Bitte recherchieren Sie gesuchte Begriffe nach dem
Anfangsbuchstaben:
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Illustrationsbrief
Werbebriefe mit Abbildungen, die schnell und preiswert herzustellen sind und die das Interesse des Lesers auf das Angebot lenken.
Image
Alle subjektiven Ansichten und Vorstellungen, die eine Person von etwas hat. Im Marketing: Das Bild, das sich ein Konsument von einem Produkt bzw. einem Unternehmen macht.
Image Management
Entscheidungsträger in Organisationen und Unternehmen müssen ihr Image gezielt aufbauen und pflegen, um in ihrer Kommunikation persönliche Glaubwürdigkeit und Kompetenz zu erhalten. Dies gelingt durch die professionelle Vorbereitung auf öffentliche Auftritte.
Zur Beratungsleistung gehört das persönliche Training und Coaching vor der Kamera, in Interview- und Talk-Situationen sowie vor Publikum.
Die klassische Rhetorik einschließlich Gestik-, Sprech- und Atmungstechniken wird ergänzt durch die Beherrschung der Bildersprache und moderner Präsentationsformen.
Voraussetzung für eine glaubwürdige Performance ist die Vermittlung der Funktionsweisen der modernen Medienlandschaft.
Quelle: degepol-Broschüre „Was ist Politikberatung?“
Impulskauf
Wenn der Kunde spontan eine angebotene Ware kauft, obwohl der Kauf eigentlich nicht geplant war, spricht man von Impulskauf. Geeignete Angebote werden in der Direktwerbung oft auf dem Briefumschlag oder auf der Bestellkarte platziert.
Incentive
Ein gezielter Anreiz, der zum Kauf oder zur Anforderung eines Produktes oder einer Dienstleistung führen soll. Meistens werden Prämien, Give-aways oder Gewinnspiele eingesetzt.
InfoCard
Die InfoCard ist Anschreiben, Antwortkarte und Versandkuvert in einem. Die InfoCard trägt - dank des patentierten doppelschichtigen Adressfeldes - schon beim Versand an den Kunden zwei Adressen: Die Anschrift für die Rückantwort ist direkt auf die Karte gedruckt. Sie wird von einem großflächigen, leicht ablösbaren Aufkleber überdeckt, der die Kundenanschrift trägt. Diese kann der Empfänger aus dem Aufkleber herauslösen und ins Absenderfeld kleben.
Initialmailing
Einführungsmailing (siehe Mailing), erster Dialogschritt.
Inkjet-Adressiersystem
Hinter dem Begriff "Inkjet" verbirgt sich ein computergesteuertes Adressierverfahren, bei dem Adressen ohne Zwischenträger direkt vom Computerband auf Einzeladressträger geschrieben werden. Es findet hauptsächlich bei der Adressierung von Zeitungen, Zeitschriften und Werbematerialien Verwendung.
Inserts
Dieser Begriff wird entweder als andere Bezeichnung für Beihefter verwendet, kann aber auch Werbemittel fremder Unternehmen meinen, die der eigenen Aussendung beigelegt werden (siehe auch Multi-Mailing).
Integrierte Kommunikation
Einsatz mehrerer Medien im zusammenwirkenden, sich gegenseitig verstärkenden Verbund, z.B. Mailings mit Telefonmarketing, Anzeigen, Radiospots und Plakaten.
Interaktive Medien
Medien, die eine Möglichkeit zum Dialog enthalten (z.B. Antwortmöglichkeit über Telefon- oder Faxnummer, Coupon, Bestellkarte, E-Mail).
Interessentenwerbung
Die erste Stufe einer mehrstufigen Direktwerbeaktion. Meist wird versucht, aus einer großen Zielgruppe mit relativ wenig Aufwand Interessenten zu gewinnen, die weitere Informationen oder ein Angebot wünschen. Die dafür notwendigen Unterlagen werden dann in der nächsten Phase an die Reagierer der ersten Stufe verschickt, mit dem Ziel, sie dadurch zu Kunden zu machen.
Internet
Ein weltweiter Verbund öffentlicher und privater Rechennetze. Viele Firmen nutzen das Internet, um neue Produkte anzubieten. So stellen einige Zeitungen neben ihren normalen Drucksachen auch tagesaktuelle Versionen im Internet zur Verfügung. Neben dem redaktionellen Angebot können auch Anzeigen geschaltet werden.
Internet-Café
Gaststätten mit Internet-Anschluß und mehreren Computern, die von den Gästen zum Surfen benutzt werden können.
Internet-Nutzer
Nutzer, Surfer, User.
Internet-Server
Computer (Rechner), der ans Internet angeschlossen ist und durch Nutzer von außen aufgerufen werden kann, um die im Server (siehe Internet Server) liegenden HTML- und anderen Internet-Dokumente zum lokalen Rechner zu transportieren.
ISP (Internet Service Provider)
Dienstleister, die Firmen und Privatpersonen den Internet Zugang ermöglichen. Über die reine Zugangsleistung hinaus bieten viele ISPs weitere Dienstleistungen an, wie Webdesign, Webberatung usw.
Issues Management
Issues sind Themen des öffentlichen Interesses, die eine hohe Relevanz für ein Unternehmen oder eine Organisation besitzen.
Diese Themen sind nicht starr und unveränderlich, sondern bewegen sich entlang einer Dynamik von Argumentation und Aufmerksamkeit. Man spricht von Themenkarrieren oder –zyklen, die den Wandel von Positionen, Prioritäten, Kompetenzen, Konflikt und Konsens abbilden.
Issues Management plant und steuert die Kommunikation dieser Themen auf der von Politik und Öffentlichkeit beachteten Agenda. Es rückt Themen in die Mitte des öffentlichen Interesses, um spezielle Positionen für die jeweiligen Adressaten sichtbar zu machen („Agenda Setting“), baut ein Thema schrittweise durch verschiedene Aktionen oder Veröffentlichungen auf („Agenda Building“) oder ermöglicht das Aufspringen auf ein bereits kursierendes Thema („Agenda Surfing“).
Themen können oft in Verbindung mit politischen Ereignissen auch eine eigene, gefährliche Dynamik entwickeln. Issues Management ist daher auch Prävention von Krisen und Krisenmanagement. Es stellt die Fähigkeit zur schnellen, aber geordneten Reaktion sicher, um die eigene Glaubwürdigkeit und ein Maximum von Handlungsoptionen in einer Krise zu erhalten und daraus neue Chancen zu gewinnen.
Quelle: degepol-Broschüre „Was ist Politikberatung?
IT-Politikberatung
Das Internet und vielfältige elektronische Online-Plattformen (Intranets, Chatrooms, Newsgroups, Email-Newsletter) haben die zielgruppenorientierte politische Kommunikation stark verändert. Praktisch jede Art der politischen Organisation und Kommunikation hat heute eine Online-Komponente. Staatliche Institutionen nutzen elektronische Kanäle, um in der Verwaltung und im Kontakt mit dem Bürger einfachere und unbürokratische Verfahren zu ermöglichen (E-Government).
Multimediale, interaktive und ständig aktualisierte Angebote müssen von Fachleuten erstellt und betreut werden – oftmals zur Unterstützung klassischer Instrumente.
Politikberater setzen diese Informationstechnologie strategisch ein und integrieren sie in die Kommunikationsplanung. Zugleich beraten sie Organisationen, um deren internen Informationsfluss und damit deren Produktivität zu verbessern.
Quelle: degepol-Broschüre „Was ist Politikberatung?“

