Data Integration
Integration aller im Rahmen der Kommunikationsbemühungen gesammelten Daten über Spender und Unterstützer in zentralen Datenbanken.
Datenbank
Ein Computerprogramm, das mittels elektronischer Datenverarbeitung die Informationen aus verschiedenen Quellen sammelt, einheitlich aufzeichnet und jederzeit abrufbereit hält.
Datenbankadressen
Adressen, die eine neutrale EDV-Firma, ein Direktmarketingunternehmen oder der Adressmittler auf seiner eigenen Datenbank zur Miete oder zum Kauf anbietet.
Datenschutz
Maßnahme gegen unbefugte Weitergabe oder missbräuchliche Benutzung von personenbezogenen Daten. Geregelt ist der Datenschutz durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und verschiedene Ländergesetze.
Dead-List
Übersetzt: "tote Listen". Adressgruppen einer Kundendatei, die nicht mehr ausreichend Umsatz erzielen.
Demografie
Beschreibung von Bevölkerungsstrukturen und -bewegungen (Alter, Geschlecht, Stand, Einkommen, Wohnlage, Konfession).
Desktop-Publishing
Druckvorlagengestaltung (Reinzeichnung). Wird via PC durchgeführt.
Dialog-Formel
Summenformel um die Lesebereitschaft und die Response-Chance bei Mailings oder anderen Response-Instrumenten zu bestimmen. (Fachbegriff aus der Dialog-Methode des Kommunikationsexperten Prof. Siegfried Vögele.)
Dialog-Methode
Oberbegriff für die gesamte Psychologie und Technik der Mailing-Gestaltung (siehe Mailing) in Analogie zum persönlichen Dialog zwischen Verkäufer und Kunde. (Fachbegriff aus der Dialog-Methode des Kommunikationsexperten Prof. Siegfried Vögele.)
Dialog-Text
Besondere Art von Werbetext, ausgerichtet auf das Erzeugen von direkten Reaktionen. Dialog-Texte sind meistens Antworten auf unausgesprochene Leserfragen des Empfängers. (Fachbegriff aus der Dialog-Methode des Kommunikationsexperten Prof. Siegfried Vögele.)
Dialog/Dialog-Marketing
Umschreibt die Tatsache, dass im Direktmarketing das Zielpublikum nicht nur direkt angesprochen, sondern zur unmittelbaren Antwort, zum "Gespräch" (Dialog) mit dem Absender veranlasst oder eingeladen wird; siehe auch Response.
Digitaldruck
Filmloses, computerisiertes Druckverfahren. Bei Auflagen bis 600 Exemplare ist Digitaldruck kostengünstiger als Offsetdruck.
DIN-Formate
Genormte Papierformate, die in drei DIN-Reihen gegliedert werden. A: Werbebriefe, Prospekte, Broschüren, Kataloge und Antworthilfen. B und C: Briefumschläge, Mappen, Aktendeckel. Bei der Planung von Direktwerbung ist es empfehlenswert, sich an der DIN-Skala zu orientieren. Sonderanfertigungen lohnen nur bei großen Auflagen.
Direct-Advertising
Oberbegriff für alle Formen der Direktwerbung, die nicht nur per Post, sondern auch über andere Vertriebskanäle an ausgewählte Empfänger gestreut werden (beispielsweise als Zeitungsbeilage oder Wurfsendung).
Direct-Mail
Adressierte Werbesendung.
Direktmarketing (DM)
Bezeichnet alle marktgerichteten Aktivitäten, die sich der direkten Kommunikation und/oder des Direktvertriebes/Versandhandels bedienen. Dadurch sollen die jeweiligen Zielgruppen in persönlicher Einzelansprache erreicht werden. DM umfasst ferner marktgerichtete Aktivitäten, die sich einer mehrstufigen Kommunikation bedienen, um einen direkten, individuellen Kontakt herzustellen (siehe "Handbuch Direktmarketing", Dr. Heinz Dallmer).
Direktwerbung
Sektor des Direktmarketings. Direktwerbung ist ein Teil der Kommunikationspolitik im Rahmen des Marketing-Mix. In der Kommunikationspolitik steht sie neben der klassischen Werbung, der Verkaufsförderung und der Öffentlichkeitsarbeit.
Diskussionsgruppe
Siehe Newsgroups.
Dispenser
Prospektspender, -ständer. Wird auch "stummer Verkäufer" genannt.
Doppeln
Eine technische Methode, bei der aus Teilen des Talons von Endlosformularen durch Zusammenkleben (= Doppeln) Antwortkarten hergestellt werden. Der Vorteil: Dem Mailing muss kein Rückumschlag beigelegt werden.
Dubletten
Adressen, die in Datenbeständen mehrfach vorkommen.
Dubletten-Eliminierung
Alle Einzelbestandteile, aus denen sich jede Adresse zusammensetzt (Name, Vorname, Straße etc.), werden mit den gleichen Bestandteilen anderer Adressen verglichen. Damit kann die mehrfache Ansprache einer Person/ eines Haushaltes vermieden werden. Drei wesentliche Verfahren zur Dubletten-Eliminierung: 1. Manueller Vergleich (bei größeren Adressmengen zeitraubend und unwirtschaftlich). 2. Match-Code-Verfahren (Maschinelles Abgleichverfahren, anfällig gegenüber Detailabweichungen, genügt nur einfachen Ansprüchen. 3. Phonetisch arbeitende Abgleichsysteme (zeichnen sich durch besondere Trennschärfe und das sichere Erkennen von Dubletten aus).














