ABC DER DIALOGKOMMUNIKATION
Hier finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten
Fachbegriffen aus der Welt der Dialogkommunikation. Sollte Ihnen
darüber hinaus ein Begriff begegnen, den Sie hier nicht
aufgelistet sehen, schicken Sie uns einfach eine E-Mail an
info@prodialog.org. Gerne beantworten wir Ihre Fragen!
Bitte recherchieren Sie gesuchte Begriffe nach dem
Anfangsbuchstaben:
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Abgleichverfahren
siehe Dubletteneliminierung
Absatz
Gütermenge, die von einem Unternehmen in einer bestimmten Zeiteinheit (z. B. monatlich oder jährlich) verkauft wird.
Absenderstempelung
Mithilfe einer Absenderstempelmaschine und einer Briefmarke freigemachte Sendung.
Add-a-card
Eine auf Anzeigen, Prospekte oder Beilagen aufgeklebte Postkarte, mit der ein Interessent schnell und bequem auf das ausgelobte Angebot reagieren kann.
Additional Sales
Möglichkeiten für Additional Sales (Zusatzverkäufe) bieten Angebote auf Briefhüllen oder Bestellkarten. Es können auch Angebote ausgehenden Warensendungen, Rechnungen oder Zahlungserinnerungen beigefügt werden. Ein großer Vorteil sind die geringen Werbekosten.
Adhäsionsverschluss
siehe Scheinverschluss
Adressarten
Man unterscheidet zwei Hauptkategorien: die eigene Adressdatei einer Firma, die vor allem aus Kunden und Interessenten besteht, und Fremdadressen, die zur weiteren Erschließung (z. B. Neukundengewinnung) eines Marktes angemietet oder gekauft werden.
Adressat
Empfänger einer (Brief-)Sendung.
Adressen
Anschriften der Empfänger. Ohne Adressen keine Direktwerbung. Entscheidend ist dabei die Qualität der Adressen. Dazu gehören zum Beispiel Aktualität und die Möglichkeit, in einzelne Segmente zu gliedern.
Adressenanalyse
Die Elemente einer Adresse (Name, Vorname, Postleitzahl, Ort, Anrede usw.) werden mit Hilfe der Adressenanalyse (Computerprogramm) auf Richtigkeit sowie auf Erkennung von Dubletten überprüft und ggf. korrigiert. Dadurch wird die Qualität personalisierter Werbeaussendungen erheblich verbessert.
Adressmanagement
Verwaltung, Einsatz und Kontrolle von Adressdateien.
Adressmittlung
Wird von Maklern (amerikanisch: Broker) betrieben, die fremde Adressen an- oder vermieten (Listbroking).
Adressträgerkarte
Eine adressierte Antwortkarte, bei der die Adressierung entweder durch einen Adressaufkleber oder per Direktadressierung erfolgt.
Advanced letter
Ankündigungsbrief, den Sie vor Ihrer eigentlichen Werbekampagne verschicken, um bei den Empfängern eine Erwartungsstimmung zu erzeugen.
Advanced postcard
Vorankündigungskarte zur Dramatisierung des kurz darauf folgenden Werbebriefes. Eine kostengünstige Alternative zum Advanced letter.
Affinität
Verwandtschaft, gegenseitige Anziehung.
After-event-letter
Ein Nachfassbrief, mit dem wenige Tage nach dem Hauptmailing (siehe Mailing) das Interesse der Empfänger verstärkt oder noch einmal aktiviert werden soll.
After-sales-service
Kunden-/Reklamationsdienst.
AIDA
Eine der bekanntesten Regeln, nach denen eine Werbebotschaft aufgebaut werden soll. Dabei setzt sich AIDA aus den Anfangsbuchstaben der amerikanischen Bezeichnungen für Aufmerksamkeit (attention), Interesse (interest), Wunsch (desire) und Handlung (action) zusammen. Als Vorgabe für die Gestaltung von Werbemitteln bedeutet das: zunächst einmal Aufmerksamkeit erregen, dann Interesse am Angebot wecken, danach den Besitzwunsch wecken und schließlich zur Reaktion auffordern bzw. die Möglichkeit zur Reaktion geben.
AIDCA
In seinem Praxishandbuch "Direktmarketing" fügt Drayton Bird der AIDA-Formel ein zusätzliches Element bei: das C = conviction (Überzeugung). Bei der enormen Auswahl an austauschbaren Produkten reicht es heute nicht mehr, beim Käufer nur einen Kaufwunsch auszulösen. Er will auch die Gewissheit, dass alle Aussagen der Wahrheit entsprechen.
Altarfalz
Falzart, bei der die äußeren beiden Viertel nach innen geklappt werden.
Anchor
Bezeichnet Stellen in HTML-Dokumenten, in die Links (siehe Link) oder Hyperlinks (siehe Hyperlink) eingebettet sind.
Andruck
Kontrollabzug, der auf einer Druckmaschine erstellt wird.
Angebotsverstärker
Spielen eine wichtige Rolle im Direktmarketing. Angebotsverstärker haben die Aufgabe, die Entscheidung des Mailingempfängers positiv zu beeinflussen, um die Beachtung oder den Rücklauf des Mailings zu erhöhen. Angebotsverstärker können sein: Gewinnspiele, Zugaben, Selfliquidators, Early Birds, Testimonials usw.
Antworthilfen
Darunter versteht man alle Arten von Bestell- und Anforderungsformularen, die die Reaktion auf eine Werbesendung erleichtern: Antwortkarten, Gutscheine, Coupons, Bestellkarten und -scheine, Reservierungskarten, Telefonnummern oder Fax- Bestellformulare. Fehlt die Antworthilfe in einer Direktwerbesendung, sinkt die Rücklaufquote.
Antwortkarten
Besonders wichtiger Bestandteil der Direktwerbung, weil sie die schnelle Reaktion des Angeschriebenen ermöglichen. Gleichzeitig geben sie dem Absender die Möglichkeit, sehr schnell den Erfolg einer Werbesendung kontrollieren zu können. Dabei gilt die Regel: Je weniger Arbeit der Angeschriebene mit dem Ausfüllen der Antwortkarte hat, umso größer ist die Chance, dass er reagiert. Hilfsmittel sind zum Beispiel die bereits eingedruckte Adresse des Angeschriebenen oder vorgefertigte Felder zum Ankreuzen einer oder mehrerer Bestellmöglichkeiten.
Aufgezahlte Sendung
Nicht vorhandene Anzahl Sendungen zur Erreichung der jeweiligen Mindestmengen, welche zum gleichen Tarif wie die vorhandenen Sendungen berechnet wird.
Auflage
Bei Direktwerbung die Anzahl der zu druckenden Werbemittel. Meist wird bei Mehrfarbendruck die geplante Auflage nicht ganz exakt erreicht. Deshalb sehen die Lieferbedingungen der Druckindustrie Mehr- oder Minderlieferungen innerhalb bestimmter Grenzen vor.
Awards
Auszeichnung im WWW für erfolgreiche Websites (Web Awards, Best of Web usw.). Gewonnene Awards können bei der Vermarktung von Websites helfen.

