Newsletter ausdruckenIM DIALOG: NEUES AUS DER WELT DER KOMMUNIKATION

18.06.2008

Keine Steuersenkung auf Pump: Wie das Bundesfinanzministerium den Bürgerinnen und Bürgern ein heikles Thema erläutert

Steuern runter oder nicht? Natürlich! Sagt der Bürger aus dem Bauch heraus, und das sehen viele Ministerkollegen Peer Steinbrücks genauso. Im Bundesfinanzministerium ist man anderer Meinung. Und kann das gut begründen. Aber wie dies den Bürgerinnen und Bürgern erklären? Die Öffentlichkeitsarbeiter im Ministerium gehen dafür neue Wege in der politischen Kommunikation.

Die Mittelschicht schrumpft, Klein- und Durchschnittsverdiener leiden unter der hohen Steuerlast, der Staat setzt sein Geld nicht sinnvoll ein: Verbunden mit dem Ruf nach Steuersenkungen hallt dies seit Wochen durch die Medien. Tag für Tag wird Bundesfinanzminister Peer Steinbrück mit neuen Forderungen und Vorschlägen von allen Seiten konfrontiert, auch und besonders von seinen Ministerkollegen. Doch der Finanzminister bleibt bei seiner Überzeugung: Der Staat sagt ja zu mehr Handlungsfreiheit und mehr Gerechtigkeit. Aber eine Steuersenkung auf Kosten kommender Generationen, die unter weiter steigender Neuverschuldung leiden müssten, kommt nicht in Frage. Keine einfache Zeit für die Kommunikationsexperten Peer Steinbrücks, die vor allem auf der Website des Hauses immer wieder neue Wege gehen, um den Bürgerinnen und Bürgern den Kurs des Hauses zu erläutern. Bei diesem schwierigen Dialog setzt das Ministerium auf zwei starke Faktoren: Vertrauen schaffen durch Offenheit in der Kommunikation und Aufmerksamkeit gewinnen durch innovative Formate. Der aktuell auf www.bundesfinanzministerium.de eingestellte „Staun-oh-mat“ verbindet beides: Ein witzig designter Steuerautomat zeigt spielerisch, wie aus Einnahmen des Staates Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger werden. Und beweist: Ohne Schuldenlast könnten es noch mehr sein.

Ist der Minister auf dem richtigen Weg? Darüber konnten die User der Seite kürzlich abstimmen – im Internetvoting. Das Ergebnis ist deutlich: 83 Prozent geben Peer Steinbrück Recht. Recht bekamen auch die Erfinder des Votings – diese für ein Ministerium ziemlich ungewöhnliche Art, den Bürger anzusprechen fand den Weg vom Portal in zahlreiche Medien. Das beweist einmal mehr, wie wichtig es in der Politik ist, bürgernah zu kommunizieren und wie wichtig kreative Formen des Dialogs sind.
Mehr dazu finden Sie unter www.bundesfinanzministerium.de.

 
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