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31.08.2011Politik und Web 2.0 – nur Mut!

Das Internet verändert unsere Gesellschaft in einem rasanten Tempo. Es gibt kaum ein Alltagsfeld mehr, wo das Digitale nicht eingreift. Kein Wunder, dass sich auch die politische Kommunikation dieser Entwicklung längst nicht mehr entziehen kann. Nicht nur zu Wahlkampfzeiten sind die Werkzeuge des Web 2.0 gefragt, sie haben Einzug in den Politik-Alltag gehalten. Und das ist auch gut so! Denn: Das Internet ermöglicht eine ganz neue Art der Bürgerbeteiligung auf lokaler wie auf bundesstaatlicher Ebene. Das Nebeneinander bewährter und neuer Dialoginstrumente macht Demokratie im 21. Jahrhundert aus. Doch leider bewegt sich noch längst nicht jeder Politiker souverän auf der digitalen Spielwiese. Das zeigt eine Analyse der Dialogplattform abgeordnetenwatch.de. Die Initiative hat den 620 Bundestagsabgeordneten Zeugnisse zum digitalen Bürgerdialog ausgestellt. Die rote Laterne trägt ausgerechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch eins ist sicher: Das Netz lässt nicht locker. Mit fragdenstaat.de nimmt eine weitere Initiative die Dialog-Qualitäten der Politik unter die Lupe. Immerhin: Gleichzeitig öffnen sich weitere politische Akteure von sich aus für den direkten Bürgerkontakt, so wie jüngst das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es ist ab sofort auf Twitter und Facebook präsent. Lesen Sie mehr dazu in unserem Thema des Monats „Digitale Demokratie auf dem Prüfstand“.
Diesen Monat in den Meldungen: Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Bildungsprojekt „e2democracy“ ausgezeichnet. Die Initiative klärt Teilnehmer interaktiv über ihre persönliche Klimabilanz auf. Außerdem: Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post zeigt, dass deutsche Unternehmen im Kundendialog neben traditionellen Elementen wie der voll adressierten Werbesendung verstärkt das Internet in ihrer Ansprache einsetzen. Auch die Initiative ProDialog sucht in diesem Monat den unmittelbaren Austausch. Anlässlich des 3. Demokratie-Symposiums diskutieren in Berlin am 29. September namhafte Experten aus dem In- und Ausland über Demokratieförderung und Bürger-Partizipation im Medienzeitalter. Nehmen Sie teil, es wird spannend!
Mehr zu diesen und weiteren Themen finden Sie im Newsletter.
Herzlichst,
Ihre
Kerstin Plehwe
plehwe@prodialog.org

Das Internet verändert unsere Gesellschaft in einem rasanten Tempo. Es gibt kaum ein Alltagsfeld mehr, wo das Digitale nicht eingreift. Kein Wunder, dass sich auch die politische Kommunikation dieser Entwicklung längst nicht mehr entziehen kann. Nicht nur zu Wahlkampfzeiten sind die Werkzeuge des Web 2.0 gefragt, sie haben Einzug in den Politik-Alltag gehalten. Und das ist auch gut so! Denn: Das Internet ermöglicht eine ganz neue Art der Bürgerbeteiligung auf lokaler wie auf bundesstaatlicher Ebene. Das Nebeneinander bewährter und neuer Dialoginstrumente macht Demokratie im 21. Jahrhundert aus. Doch leider bewegt sich noch längst nicht jeder Politiker souverän auf der digitalen Spielwiese. Das zeigt eine Analyse der Dialogplattform abgeordnetenwatch.de. Die Initiative hat den 620 Bundestagsabgeordneten Zeugnisse zum digitalen Bürgerdialog ausgestellt. Die rote Laterne trägt ausgerechnet Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch eins ist sicher: Das Netz lässt nicht locker. Mit fragdenstaat.de nimmt eine weitere Initiative die Dialog-Qualitäten der Politik unter die Lupe. Immerhin: Gleichzeitig öffnen sich weitere politische Akteure von sich aus für den direkten Bürgerkontakt, so wie jüngst das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Es ist ab sofort auf Twitter und Facebook präsent. Lesen Sie mehr dazu in unserem Thema des Monats „Digitale Demokratie auf dem Prüfstand“.
Diesen Monat in den Meldungen: Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Bildungsprojekt „e2democracy“ ausgezeichnet. Die Initiative klärt Teilnehmer interaktiv über ihre persönliche Klimabilanz auf. Außerdem: Der Dialog Marketing Monitor der Deutschen Post zeigt, dass deutsche Unternehmen im Kundendialog neben traditionellen Elementen wie der voll adressierten Werbesendung verstärkt das Internet in ihrer Ansprache einsetzen. Auch die Initiative ProDialog sucht in diesem Monat den unmittelbaren Austausch. Anlässlich des 3. Demokratie-Symposiums diskutieren in Berlin am 29. September namhafte Experten aus dem In- und Ausland über Demokratieförderung und Bürger-Partizipation im Medienzeitalter. Nehmen Sie teil, es wird spannend!
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Herzlichst,
Ihre
Kerstin Plehwe
plehwe@prodialog.org

















